Wissenschaftler behaupten einen starken Rückgang der Hai- und Rochenpopulationen

Seit 1970 ist die Population von Ozeanhaien und Rochen um 71% zurückgegangen. Von den 31 Arten von Ozeanhaien und Rochen sind 24 vom Aussterben bedroht.

Wissenschaftler behaupten einen kritischen Rückgang der Anzahl von Haien und Rochen in den Weltmeeren. Nach ihren Beobachtungen ist ihre Zahl über 50 Jahre um 70% gesunken.

Von den 31 Arten von Ozeanhaien und Rochen sind 24 vom Aussterben bedroht. Zu den Gründen für den Bevölkerungsrückgang zählen das Wachstum der Fischerei, anthropogene Störungen und der Klimawandel.

Seit Jahrtausenden können diese Arten aufgrund ihrer Abgeschiedenheit den Menschen weitgehend aus dem Weg gehen. Ab Anfang der 1950er Jahre erweiterten die Fischereiflotten allmählich ihre Zonen, um den gesamten Weltozean zu beherrschen. Die wachsende Nachfrage nach Hai- und Rochenfleisch sowie nach Flossen, Kiemen und Leberöl hat zu einem starken Anstieg der Fänge von etwa 30 Meeresspezies geführt.

Darüber hinaus könnten wärmere Ozeane aufgrund des Klimawandels dazu führen, dass Haiarten, die im Great Barrier Reef leben, früher schlüpfen. Infolgedessen werden sie schwächer, unterernährt und kleiner geboren. Nach dem Schlüpfen benötigen Babyhaie sofort Futter, was sich aufgrund des Mangels an notwendiger Energie als problematisch herausstellt - aus diesem Grund werden sie bei der Jagd weniger effektiv.

Wissenschaftler warnen davor, dass das Verschwinden von Haien und Rochen einen Welleneffekt hervorrufen könnte, der einen enormen Einfluss auf das gesamte Ökosystem des Ozeans haben wird.